An der TU Dresden startet Studie zu Rauchen und Glücksspielen. Etwa die Hälfte aller Jugendlichen probieren das Rauchen und etwa die Hälfte aller Erwachsenen nimmt aktuell an Glücksspielen, wie etwa Lotto, Sportwetten oder im Casino, teil. Viele von diesen Personen schaffen es problemlos, das Rauchen oder Glücksspielen einzustellen. Andere entwickeln jedoch Probleme und es fällt ihnen schwer, ihrer Gewohnheit nicht mehr nachzugehen. Doch warum ist das so? Diese Frage beschäftigt Forscher an der Professur für Suchtforschung der TU Dresden. Dabei interessieren sich die Forscher besonders für „höhere“ Kontrollfunktionen des Gehirns, wie etwa sich Ziele zu setzen und deren Erreichung zu planen.
Für diese Studie zum Thema „Kontrollfunktionen“ werden noch Teilnehmer gesucht. Angesprochen sind Frauen und Männer zwischen 18 und 55 Jahren, die entweder (1) täglich rauchen ODER (2) sich im letzten Jahr aktiv an Glücksspielen beteiligt haben. Die Untersuchung besteht aus drei Teilen, einer Voruntersuchung und zwei Hauptuntersuchungen mit Aufgaben am PC, z.B. zur Planung von Zielen. Für die Teilnahme erfolgt eine Aufwandsentschädigung. Interessenten melden sich bitte bei Dipl.-Psych. Anja Kräplin (Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie) per E-Mail unter teilnahme_studie@psychologie.tu-dresden.de oder unter Tel. 0351 463-39848.
Quelle: Pressemitteilung der Technischen Universität Dresden