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04.02.2012: ESS-KIMO geht in die letzte Runde

Online-Programm zur Behandlung von Essstörungen läuft erfolgreich RUB-Psychologinnen suchen Teilnehmerinnen für abschließende Studienphase. Siebzig Frauen haben bereits an dem an der Ruhr-Universität Bochum entwickelten Programm ESS-KIMO zur Behandlung von Essstörungen teilgenommen. In Kooperation mit der Universität von Osnabrück suchen die Psychologinnen, die das Online-Programm betreuen, nun weitere Teilnehmerinnen für die letzte Studienphase. Interessentinnen zwischen 18 und 45 Jahren, die an einer Essstörung leiden, können sich noch bis zum 15.03.2012 unter https://www.ess-kimo.ruhr-uni-bochum.de über das internetbasierte Programm informieren "Betroffene schämen sich häufig für ihre Erkrankung und zögern deswegen, Hilfe in Anspruch zu nehmen", erklärt die Leiterin des Projekts Prof. Dr. Silja Vocks. "Genau hier setzt ESS-KIMO an, indem es ein absolut anonymes Angebot macht." Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Programm; die Teilnahme ist kostenlos.

Große Nachfrage nach ESS-KIMO

Das Programm richtet sich an Frauen mit Magersucht oder Bulimie sowie Frauen, die den Eindruck haben, Diäten und Schlankheit spielen eine zu große Rolle in ihrem Leben. In sechs Online-Sitzungen erhalten die Teilnehmerinnen Anleitungen, um sich mit Ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen. "Die Nachfrage war bisher sehr groß", sagt Diplom-Psychologin Ruth von Brachel. "Es ist besonders erleichternd für die Teilnehmerinnen, sich mit der Problematik auseinanderzusetzen, ohne den Druck zu haben, etwas verändern zu müssen. Viele Frauen sind sich nachher klarer über die Rolle der Erkrankung in Ihrem Leben und über langfristige Wünsche."

https://www.ess-kimo.ruhr-uni-bochum.de
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00188.html.de

Quelle: Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum