21.01.2012: Erleichterung an der TU Dresden: Keine Hinweise auf giftige Gase im Chemieneubau
Wie soeben bekannt wurde, hat die Polizei die Untersuchungen im Chemieneubau der TU Dresden abgeschlossen und den Laborraum wieder frei gegeben. Sowohl die Ermittlungen am gestrigen Abend als auch heute Vormittag ergaben nach Angaben der Polizeidirektion Dresden keine Hinweise, dass giftige Gase in den Laborräumen entstanden oder ausgetreten waren. Den Ursprung des verdächtigen Geruches konnten die Spezialisten nicht ermitteln.
Nachdem im Rahmen eines Chemiepraktikums (Grundpraktikum anorganische Chemie), welches am Nachmittag des 19. Januar 2012 im Chemieneubau der TU Dresden stattfand, mehrere Studierende einen auffälligen Geruch wahrgenommen hatten und ein Student über massive Übelkeit klagte, wurde gegen 17 Uhr die Feuerwehr alarmiert.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr evakuierten den Chemieneubau vollständig. Ein Student wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert. 96 weitere Personen wurden zunächst im Nachbargebäude (Hörsaalzentrum) dem Notarzt vorgestellt. Zur Sicherheit wurden auch sie mit Bussen zur weiteren Beobachtung in Krankenhäuser gebracht. Inzwischen sind alle wieder entlassen.
Die Studierenden und Betreuer haben angesichts der zunächst unklaren Situation gestern Nachmittag verantwortlich und im Sinne des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gehandelt, als sie den Rettungsdienst alarmierten.
Quelle: Pressemitteilung der Technischen Universität Dresden