Hartmann, Christoph G.: Zum Einfluss neuer Informations- und Kommunikationstechniken auf politische Parteien in Deutschland
Taunusstein : Driesen, 2007 (Driesen Edition Wissenschaft). - 269 S., 24, überwiegend farbige Abbildungen, 19 Tabellen, 19 cm. - Zugl.: Saarbrücken, Universität, Dissertation, 2006. ISBN 978-3-936328-71-4, Softcover, 42,00 Euro Die politischen Parteien in Deutschland sind in einer Krise: Vertrauens-, Mitglieder- und Wählerschwund sind dafür deutliche Anzeichen. Den Parteien gelingt es immer weniger, das Ziel der Wählerbindung zu erreichen. Die Reaktionen der politischen Akteure zeigen sich in der Veränderung der Parteien. Hier ist dem Einsatz von Informationstechnik eine tragende Rolle beizumessen. Christoph G. Hartmann analysiert den Einfluss der Informationstechnik auf die Veränderung der politischen Parteien in Deutschland und prüft, inwieweit neue Kommunikationsmodelle, die zunächst in der Betriebswirtschaftslehre für die Unternehmenskommunikation entwickelt wurden, auf Parteien übertragen werden können. Der Autor untersucht, ob der Einsatz dieser Mittel Parteien effektiver werden lässt und welche Entwicklungsperspektiven sich für Parteien durch eine veränderte Kommunikation und Organisation ergeben können. Der Autor: Jahrgang 1972; Bankkaufmann und Diplom-Kaufmann mit Studium in Wien, München und Saarbrücken; Promotion im Fach Informationswissenschaft in Saarbrücken; von 2002 bis 2004 Mitglied des Bundestages; seit 2004 Mitglied des Saarländischen Landtags; Vorsitzender der dortigen FDP-Fraktion; verheiratet, 2 Kinder.
Vorwort
Mein herzlicher Dank gilt in erster Linie meinem Doktorvater Prof. Harald H. Zimmermann, der mir bereits bei der Konzeption der Doktorarbeit wichtige Impulse gab und immer wieder wichtiger Ratgeber war. Während des Verfassens hat er mir wiederholt Mut gemacht, bereits Geschriebenes zugunsten von neuen Ideen zu verwerfen und mir als Gesprächspartner durch Diskussionen geholfen, die Arbeit zu einem Gesamtbild zu formen. Ich danke Prof. Zimmermann für die hilfreichen Ratschläge und die immer konstruktive Kritik, die er mir hat zuteil werden lassen. Ebenfalls bedanke ich mich bei Priv. Doz. Hans Gießen, der durch seine stets klar strukturierten Anregungen eine hilfreiche und wichtige Unterstützung darstellte. Dr. Andreas Kindel hat durch seine deutlichen, doch immer freundschaftlichen Worte dafür gesorgt, dass es mir möglich war, eine kritische Distanz zur eigenen Arbeit zu halten, was von unschätzbarem Wert war. Bianca Beyer hat wichtige Ideen geliefert, meine Kollegen Manfred Baldauf und Karl-Josef Jochem hatten die Toleranz, mir den notwendigen Freiraum zu geben, um die vorliegende Arbeit fertig zu stellen. Florentine Ecker war mir eine wichtige Lektorin. Schließlich danke ich meiner Ehefrau Andrea, die mir viele wichtige Ratschläge gab. Zusätzlich musste sie sehr häufig auf mich verzichten und dadurch einen Großteil der Familienarbeit alleine leisten, was ich ihr nicht vergessen werde.
Homburg (Saar), im März 2007 Christoph G. Hartmann
Inhalt Vorwort Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1 Motivation, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 1.1 Motivation 1.2 Zielsetzung 1.3 Vorgehensweise und Aufbau 2 Grundlagen 2.1 Zur Konzeption politischer Parteien 2.1.1 Allgemeine definitorische Einführung 2.1.2 Rechtliche Basis der politischen Parteien in Deutschland 2.1.2.1 Systematische Einordnung 2.1.2.2 Zur Definition politischer Parteien 2.1.2.3 Voraussetzungen zur Mitgliedschaft 2.1.2.4 Gründung und Verbot 2.1.2.5 Innere Ordnung auf demokratischer Grundlage 2.1.3 Funktion 2.1.4 Ziele 2.1.5 Aufgaben 2.1.6 Finanzierung 2.1.7 Aufbau der politischen Parteien 2.1.8 Parteien in der Krise 2.2 Strategien der Kundenansprache in Unternehmen 2.2.1 Dialogmarketing 2.2.2 Customer Relationship Management 2.2.3 Network Relationship Management 2.3 Netzwerke 2.4 Informationstechnik 2.4.1 Allgemeine definitorische Einführung 2.4.2 Das Internet 2.4.2.1 Zur Nutzung des Internets 2.4.2.2 Dienste des Internets 2.4.2.3 Internetauftritte 2.4.3 Weitere Kommunikationskanäle 2.5 Die Rahmenbedingungen 2.5.1 Institutionelle Rahmenbedingungen 2.5.2 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen 2.6 Das Effektivitäts- und Effizienzkriterium als Zielerreichungsmaßstab 2.7 Die zu untersuchenden Objekte 2.8 Status quo der wissenschaftlichen Untersuchungen über den Einsatz von Informationstechnik in der Politik 3 Von der hierarchischen Einwegkommunikation zum Network Relationship Management im offenen Netzwerk 3.1 Von der Hierarchie zum offenen Netzwerk 3.1.1 Die Netzwerkbildung von politischen Parteien 3.1.1.1 Reduzierung auf Kernkompetenzen 3.1.1.2 Weiche Integration Exkurs 1: Netzwerkbildung am Beispiel einer Fallstudie (FDP) E1-1 Das liberale Vorfeld E1-1.1 Die Systematisierung des liberalen Vorfelds E1-1.2 Das Liberale Netzwerk (LN) E1-1.3 Dienstleister der Liberalen E1-2 Das Netzwerk der Liberalen (NdL) E1-2.1 Das NdL und die Kernkompetenzen E1.2-2 Das NdL und die Weiche Integration E1.2-3 Das NdL und die Informationstechnologisierung 3.1.2 Öffnung der Grenzen der politischen Parteien 3.2 Von der klassischen Einwegkommunikation zum Network-Relationship Management 3.2.1 Zum Status Quo der Kommunikation 3.2.1.1 Dialogmarketing 3.2.1.2 Die Informationstechnologisierung 3.2.1.2.1 Das Internet 3.2.1.2.1.1 Der Internetauftritt Exkurs (E2): Untersuchung des Internetauftritts der verschiedenen politischen Parteien E2-1 Der Internetauftritt von Bündnis90/Die Grünen: www.gruene.de E2-2 Der Internetauftritt der CDU: www.cdu.de E2-3 Der Internetauftritt der FDP: www.fdp.de E2-4 Der Internetauftritt der SPD: www.spd.de E2-5 Gesamtbeurteilung der Internetauftritte der Parteien 3.2.1.2.1.2 Virtuelle Untergliederungen der Parteien 3.2.1.2.1.2.1 Der virtuelle Ortsverband der SPD (VOV) 3.2.1.2.1.2.2 Der virtuelle Landesverband der FDP (LV-Net) 3.2.1.2.1.2.3 Bewertung der virtuellen Untergliederungen 3.2.1.2.1.3 Der virtuelle Parteitag der Grünen 3.2.1.2.1.4 Interne Kommunikation mittels Internet 3.2.1.2.2 Andere Formen der Informationstechnik 3.2.1.3 Die Vor- und Nachteile der Informationstechnologisierung der Parteien 3.2.2 Das Voter Relationship Management 3.2.3 Die Übertragung des Customer Relationship Managements auf die Politik 3.2.4 Die Übertragung von NRM auf die Politik 4 Zusammenfassung der Ergebnisse, Perspektiven 4.1 Ergebnisse 4.2 Perspektiven Literatur E-Mail-Verzeichnis
Literatur
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