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Klassische Veröffentlichung
 
Was ist eine „klassische Veröffentlichung“?

Unter der klassischen Dissertationsveröffentlichung ist eine Buchveröffentlichung zu verstehen, bei der der Autor sich an den Veröffentlichungskosten beteiligt. Der Verlag verpflichtet sich dabei, die in der Promotionsordnung geforderte Mindestauflage (in der Regel 150 Expl.) herzustellen und zu verbreiten. Anders als beispielsweise in der Belletristik oder im Sachbuchbereich ist es wegen der bei Dissertationen sehr niedrigen Verkaufsauflage (= Gesamtauflage – x) für den Verlag nicht möglich, die Schwelle der Kostendeckung zu überschreiten, wenn er andererseits die oben genannte Verpflichtung einer Mindestauflage einlösen muss, ohne dass der Autor einen Beitrag zu den Veröffentlichungskosten leistet. Eine parallele Veröffentlichung über den Hochschulserver ist daher bei dieser Veröffentlichungsart nicht möglich, da diese sich negativ auf die Verkaufsauflage auswirken würde. Der Autorenbeitrag fällt im Driesen Verlag nicht wie bei den meisten Dissertationsverlagen als Druckkostenzuschuss an, sondern als individuell kalkulierte Mindestabnahmemenge.

Für wen ist die „klassische Veröffentlichung“ geeignet?

Die klassische Veröffentlichung ist als Auslaufmodell zu betrachten, da der Trend immer mehr in Richtung hybride Veröffentlichung geht, bei der das Verlagsrisiko wegen der fehlenden Mindestauflage deutlich niedriger ist und der Verlag daher den damit verbundenen Kostenvorteil an den Autor weitergeben kann. Dennoch ist die hybride Veröffentlichung nicht für jeden Autor die günstigste Variante. So gibt es unter unseren Autoren immer wieder Internetskeptiker, die den Raub Ihres geistigen Eigentums durch Dritte fürchten oder auch aus sonstigen Gründen die Preisgabe des Datenmaterials ihrer Arbeiten unterbinden möchten und die damit verbundenen Mehrkosten in Kauf nehmen. Auch Autoren, die einen hohen Eigenbedarf haben, fahren mit der klassischen Veröffentlichung oft günstiger, da bei einer höheren Zahl von Autorenexemplaren, bedingt durch den niedrigeren Ladenpreis, die Gesamtkosten für den Autor sinken. Da wir hybrides Publizieren nur für Dissertationen und Habilitationsschriften anbieten, ist die klassische Veröffentlichung auch für alle anderen Publikationen, wie etwa Sammelbände oder Masterarbeiten die richtige Wahl.

Worin unterscheidet sich die „klassische“ von der „hybriden“ Veröffentlichung?

  • Im Gegensatz zur klassischen Veröffentlichung ist bei der hybriden eine für den Autor völlig kostenfreie Veröffentlichung möglich. Bei der klassischen Veröffentlichung kann der Autor seine Veröffentlichungskosten in vielen Fällen durch die Bibliothekstantieme der VG Wort vollständig refinanzieren. Durch den Einzug der Bibliothekstantieme können Autoren bei der hybriden Veröffentlichung gegebenenfalls sogar einen kleinen Gewinn erzielen.
  • Der Ladenpreis ist bei der hybriden Veröffentlichung etwas höher als bei der klassischen, um den fehlenden Autorenbeitrag auszugleichen.
  • Bei der hybriden Veröffentlichung erfüllen Sie Ihre Veröffentlichungspflicht durch die zusätzliche Veröffentlichung als „elektronische Dissertation“. Diese entfällt bei der klassischen Veröffentlichung, bei der Sie Ihre Veröffentlichungspflicht durch die von uns garantierte Mindestauflage erfüllen.
Was ist beiden Veröffentlichungsarten gemeinsam?