Walter, Bernd: Strukturierte Produkte : Systematik, Kosten sowie die Eignung als Refinanzierungsinstrument für Sparkassen / Bernd Walter
Taunusstein : Driesen, 2. Aufl. 2008 (Driesen Wirtschaftswissenschaften). - 684 S., 19 cm. Zugl.: Kassel, Universität, Dissertation, 2006. ISBN 978-3-86866-073-9, Softcover, 68,00 Euro Seit den neunziger Jahren haben sich Strukturierte Produkte als Finanzinstrument in Deutschland etabliert. Heute sind sie ein wesentlicher Teil der Vertriebs- und Refinanzierungsstrategien von Kreditinstituten. Kleine und mittlere Institute stehen jedoch vor der Frage, ob eigene Emissionen oder die Kooperation mit großen Emittenten vorzuziehen sind. Bernd Walter untersucht anhand einer Darstellung der Systematik Strukturierter Produkte, eines Marktüberblicks, der Analyse von Kosten bzw. Erträgen Strukturierter Produkte sowie ausführlicher theoretischer wie empirischer Analysen der Geschäftsprozesse die Eignung Strukturierter Produkte als Refinanzierungsinstrument für Sparkassen. Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob und in welcher Form Sparkassen in der Lage sind, eigene Strukturierte Emissionen zu begeben und welche Sicherungsverfahren für die Institute den größten Erfolg versprechen. Der Autor: Jahrgang 1975; BWL-Studium in Frankfurt am Main; Mitaufbau eines Emissionsprogrammes für Strukturierte Produkte; Leiter Risikocontrolling der Kasseler Sparkasse, Promotion an der Universität Kassel. Vorwort Mein erster Dank gilt Herrn Professor Dr. Rainer Stöttner, dem Leiter des Fachgebiets Finanzierung, Banken und Versicherungen für sein Engagement, das die Entstehung dieser Arbeit erst ermöglichte. Ein besonderer Dank gilt ebenso meinen Kollegen in der Kasseler Sparkasse. Ihrer Bereitschaft zur Unterstützung verdankt die vorliegende Dissertation nicht nur einen Großteil ihrer Praxisnähe und Relevanz. Ohne die Arbeit in der Kasseler Sparkasse wäre die Entstehung der Arbeit in dieser Form nicht möglich gewesen. Neben all den weiteren Kollegen, die mich unterstützen möchte ich hier besonders Herrn Dr. Ralf Beinhauer, Herrn Wolfgang König sowie Herrn Eduard Soldan erwähnen. Ein herzlicher Dank gilt außerdem den Sparkassen, die an der empirischen Analyse des Emissionsverhaltens teilgenommen haben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es im Berufsalltag nicht immer leicht ist, sich Zeit für umfrangreiche Fragebögen zu nehmen. Abschließend möchte ich meiner Mutter danken, deren Unterstützung zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen hat und meiner Lebenspartnerin Frau Dr. Friederike Möller, die mir zu jeder Zeit mit Rat, Tat und Verständnis zur Seite stand. Grebenstein, im April 2007 Bernd Walter Inhaltsverzeichnis Vorwort Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1 Einführung 2 Definition Strukturierter Produkte und Zertifikate 2.1 Strukturierte Produkte 2.1.1 Verschiedene Definitionen 2.1.2 Einfache vs. komplexe Produkte 2.1.3 Klassische vs. Innovative Strukturierte Produkte 2.1.4 Innovative Strukturierte Produkte vs. Finanzinnovationen 2.1.5 Versuch einer Definition 2.2 Zertifikate 2.3 Verbriefungsformen 3 Arten Strukturierter Produkte 3.1 Bewertung und Analyse - Vorgehensweisen 3.2 Die Beurteilung der Verwendungsmöglichkeiten für Investoren und Emittenten 3.3 Produkte mit Kopplung an Zinsen und Anleihemärkte 3.3.1 Kündbare festverzinsliche Produkte 3.3.1.1 Ausgestaltung 3.3.1.2 Preisverhalten und Bewertung 3.3.1.3 Verwendung beim Anleger 3.3.1.4 Verwendung beim Emittenten 3.3.1.5 Varianten kündbarer Anleihen 3.3.1.6 Kündbare und mehrfach kündbare Stufenzinsanleihen 3.3.1.7 Durch den Anleihegläubiger kündbare Anleihen 3.3.2 Anleihen mit Aufstockungsrecht des Schuldners 3.3.3 Floating Rate Notes 3.3.3.1 Capped / Collared Floating Rate Notes 3.3.3.1.1 Verwendung 3.3.3.1.2 Produktvarianten 3.3.3.2 Reverse Floating Rate Notes 3.3.3.2.1 Verwendung beim Anleger 3.3.3.2.2 Produktvarianten 3.3.4 Constant Maturity Strukturen 3.3.4.1 Kapitalmarktfloater 3.3.4.1.1 Verwendung für Investoren 3.3.4.1.2 Verwendung für Emittenten 3.3.4.2 Produktvarianten 3.3.4.2.1 Risikoreduzierte Kapitalmarktfloater 3.3.4.2.2 Optionskomponenten 3.3.5 Festverzinsliche Wertpapiere mit Kopplung an Bezugsanleihen 3.3.6 Bond Index Linked Notes 3.3.7 Produkte mit indexabhängigen Tilgungsrechten des Emittenten 3.3.8 Spread Bonds 3.3.9 Mischungen der Gestaltungsmöglichkeiten 3.4 Produkte mit Kopplung an Aktienrisiken 3.4.1 Produkte mit Kapitalgarantie 3.4.1.1 Wandel- und Optionsanleihen 3.4.1.1.1 Variationen: 3.4.1.1.2 Verwendung für Investoren 3.4.1.1.3 Verwendung für Emittenten 3.4.1.1.4 Bewertung von Wandel- und Optionsanleihen 3.4.1.2 Emissionen mit Kapitalgarantie Grundstruktur 3.4.1.2.1 Bewertung und Hedging 3.4.1.2.2 Verwendung für Investoren 3.4.1.3 Emissionen mit Kapitalgarantie -Variationen 3.4.1.3.1 Caps in der Partizipation 3.4.1.3.2 Teilweise Kapitalgarantie 3.4.1.3.3 Kündbare Anleihen mit Kapitalgarantie und Partizipation 3.4.1.3.4 Knock Out Anleihen mit Kapitalgarantie und Indexpartizipation 3.4.1.3.5 Digitale Anleihen mit Kapitalgarantie 3.4.1.3.5.1 Verwendung für Investoren 3.4.1.3.5.2 Bewertung und Hedging 3.4.1.4 Hochverzinsliche Anleihen auf Aktienbaskets 3.4.1.5 Index Spareinlagen 3.4.1.5.1 Bewertung/Konstruktion 3.4.1.5.2 Verwendung für die Emittenten 3.4.1.5.3 Verwendung für die Investoren 3.4.2 Produkte ohne Kapitalgarantie 3.4.2.1 Indexbezogene Strukturen 3.4.2.1.1 Bewertung/Konstruktion 3.4.2.1.2 Verwendung für Investoren 3.4.2.1.3 Verwendung für Emittenten 3.4.2.2 Future Zertifikate 3.4.2.3 Hebelzertifikate 3.4.2.4 Kick Start oder Sprint Zertifikate 3.4.2.5 Aktienanleihen 3.4.2.5.1 Bewertung und Hedging 3.4.2.5.2 Verwendung für Investoren 3.4.2.5.3 Verwendung für Emittenten 3.4.2.6 Aktienanleihen - Variationen 3.4.2.6.1 Doppel Aktienanleihen 3.4.2.6.2 Knock-In Aktienanleihen 3.4.2.6.2.1 Bewertung und Hedging 3.4.2.6.2.2 Variationen 3.4.2.7 Diskontzertifikate 3.4.2.8 Spread Zertifikate 3.4.2.8.1 Verwendung für Investoren 3.4.2.8.2 Bewertung und Hedging 3.4.2.9 Best/Worst of Zertifikate 3.4.2.9.1 Verwendung für Investoren 3.4.2.9.2 Bewertung und Hedging 3.4.2.10 Leiter Zertifikate 3.4.2.11 Protected Range / Smart Zertifikate 3.4.2.11.1 Verwendung für Investoren 3.4.2.11.2 Bewertung und Hedging 3.4.2.12 Indexanleihen aus verschiedenen Währungsräumen 3.4.2.13 Asiatische Anleihen und Einlagen 3.5 Produkte auf Fremdwährungen 3.5.1 Mehrwährungsanleihen 3.5.1.1 Verwendung für Investoren: 3.5.1.2 Produktvarianten 3.5.2 Principal Exchange Rate-linked Securities 3.5.2.1 Unterschiede zwischen PERLS und Dual Currency Bonds 3.5.2.2 Produktvariationen 3.5.3 Anleihen mit Währungswahlrecht 3.6 Gestaltung durch Exotische Optionen 3.6.1 Multifaktoren Optionen 3.6.1.1 Basket Optionen 3.6.1.2 Minimum/Maximum Optionen 3.6.1.3 Outperformance und Austausch Optionen 3.6.1.4 Spread Optionen 3.6.1.5 Quanto Optionen 3.6.2 Optionen auf Optionen 3.6.3 Pfadabhängige Optionen 3.6.3.1 Lookback Optionen 3.6.3.2 Shout Optionen 3.6.3.3 Asiatische Optionen 3.6.3.4 Leiter / Cliquet Optionen 3.6.4 Power Optionen 3.6.5 Limitabhängige Optionen 3.6.5.1 Barrier Optionen 3.6.5.1.1 Verwendung 3.6.5.1.2 Erweiterungen 3.6.5.2 Digitale Optionen 3.6.5.3 Korridor Optionen 3.6.6 Chooser Optionen 3.6.7 Forward Optionen 3.7 Beliebige Zahlungsstrukturen 3.8 Sonstige Arten Strukturierter Produkte 3.8.1 Produkte mit Kopplung an Versicherungsrisiken 3.8.2 Produkte mit Kopplung an Warenpreise 3.8.2.1 Produkte auf Einzelgüter 3.8.2.2 Produkte auf Warenkörbe oder Indizes 3.8.3 Produkte mit Inflationskopplung 3.8.4 Produkte mit Kreditrisiken 3.8.4.1 Anwendungen für Investoren 3.8.4.2 Anwendung für Emittenten 3.8.4.3 Total Return Credit Linked Notes 3.8.4.4 Credit Spread Notes 3.8.4.5 Credit Default Notes 4 Arten von Zertifikaten 4.1 Aktienzertifikate 4.2 Basketzertifikate 4.3 Strategiezertifikate 4.3.1 Fundamentale Strategien 4.3.2 Technische Strategien 4.3.2.1 Traditionelle Charttechnik 4.3.2.2 Gleitende Durchschnitte 4.3.2.3 Oszillatoren und gemischte Indikatoren 4.3.2.4 Zeitzyklen 4.3.3 Zertifikate auf Strukturierte Produkte 4.3.4 Sonstige Strategien 4.4 Zertifikate auf alternative Investments 4.4.1 Hedge Zertifikate 4.4.1.1 Composite bzw. Fund of Fund Strategien: 4.4.1.2 Preisarbitrage 4.4.1.3 Event Driven Arbitrage: 4.4.1.4 Leverage 4.4.1.5 Market neutral 4.4.2 Private Equity / Venture Capital Zertifikate 4.5 Zertifikate auf Waren 4.6 Fondszertifikate 5 Kosten Strukturierter Produkte und Zertifikate 5.1 Kostenarten 5.1.1 Ausgabeaufschläge 5.1.2 Geld/Brief Spannen 5.1.3 Strukturierungsbeiträge 5.1.4 Managementvergütungen 5.1.5 Dividendeneinbehalt 5.1.6 Indirekte Kosten 5.2 Empirische Befunde zum Pricingrisiko, Geld/ Brief Spannen und Strukturierungsbeiträgen 5.2.1 Methodik 5.2.2 Literaturbefunde 5.2.3 Methodisches Vorgehen und Datenermittlung 5.2.4 Ergebnisse und Interpretation 5.2.4.1 Untersuchung der Emissionspreise 5.2.4.2 Untersuchung des Pricingrisikos 5.2.5 Zusammenfassung 5.3 Duplikationskosten für Investoren 5.3.1 Exemplarischer Vergleich am Beispiel eines Discountzertifikats 5.3.1.1 Rahmenanforderungen 5.3.1.2 Kosten für das Handeln der Positionen 5.3.1.2.1 Kauf eines Discountzertifikats 5.3.1.2.2 Eigener Aufbau einer entsprechenden Position 5.4 Verbesserung der Margen 5.4.1 Konkurrenzsituation bei Einführung eines intransparenten Produkts 5.4.2 Die Nachfrage in Abhängigkeit von der Marge 5.5 Untersuchung der Margen und Duplizierbarkeit von Indexspareinlagen - Das Beispiel des DAX-Sparbuchs 5.5.1 Die Produktausgestaltung 5.5.2 Literatur und Presseüberblick 5.5.3 Margenanalyse 5.5.3.1 Die Vorgehensweise bei Wilkens 5.5.3.2 Modifikation der Vorgehensweise - Margenbestimmung für die Postbank 5.5.3.2.1 Bestimmung des korrekten Kalkulationszinssatzes 5.5.3.2.2 Bestimmung des korrekten Optionspreises 5.5.3.2.3 Die Marge der Postbank 5.5.3.3 Beurteilung aus Kundensicht 5.6 Erklärungsansätze zur Preisgestaltung und zum Absatz aus Sicht der Behavioral Finance 5.6.1 Anchoring 5.6.2 Mental Compartments 5.6.3 Regret und Cognitive Dissonance 5.6.4 Prospect Theory 5.6.5 Barn door closing 5.6.6 Gambling/Speculation/Culture 5.6.7 Attention Effects 5.7 Erfolgsabhängige Entlohnung bei Strukturierten Produkten und Zertifikaten 5.7.1 Die Eignung erfolgsabhängiger Entlohnungsansätze für die Managementvergütung 5.7.1.1 Produkte ohne Einfluss des Emittenten nach der Emission 5.7.1.2 Produkte mit bedingtem Einfluss des Emittenten nach der Emission 5.7.1.3 Produkte mit aktivem Einfluss des Emittenten nach der Emission 5.7.1.4 Parallelen zu Investmentfonds 5.7.2 Struktur und Theorie erfolgsabhängiger Entlohnung 5.7.2.1 Zielsetzung eines Entlohnungssystems für Finanzprodukte 5.7.2.2 Bemessungsgrundlage 5.7.2.3 Bezugsperiode 5.7.2.4 Benchmarks und Risikoadjustierung 5.7.2.5 Entlohnungsfunktion 5.7.2.5.1 Fixe Entlohnung 5.7.2.5.2 Asset-Based-Fees 5.7.2.5.2.1 Tournaments und die Anreizwirkung von Asset-Based-Fees 5.7.2.5.2.2 Fairness von Asset-Based-Fees 5.7.2.5.3 Direkt erfolgsabhängige Entlohnungsfunktionen 5.7.2.5.3.1 Ausgestaltungsformen 5.7.2.5.3.2 Agencytheortische Analyse 5.7.2.5.3.3 Optionspreistheoretische Analyse 5.7.2.6 Einbeziehung interner Vertragsverhältnisse 5.7.2.7 Zusammenfassung 5.7.3 Erweiterung des Analyserahmens 5.7.3.1 Erfolgsabhängige Entlohnung bei Benchmarkprodukten 5.7.3.2 Produkte mit Vergütung und ohne Einfluss des Emittenten 5.7.4 Erweiterung auf weitere Kostenarten der Strukturierten Produkte 6 Überlegungen zur Eignung Strukturierter Produkte und Zertifikate als Refinanzierungsinstrument 6.1 Rahmenbedingungen 6.1.1 Geldvermögensbildung zugunsten anderer Kapitalsammelstellen 6.1.2 Margenverfall 6.1.3 Konkurrenzintensität 6.1.4 Höhere Preissensitivität der Kunden 6.1.5 Wegfall von Gewährträgerhaftung und Anstaltslast 6.2 Geschäftsmodelle 6.2.1 Emissionsverfahren 6.2.1.1 Komplette Hedgedarstellung 6.2.1.2 Einkauf der derivativen Komponenten 6.2.1.3 Vollständiger Hedgeinkauf 6.2.1.4 Individualmodell 6.2.1.5 Konsortialmodell 6.2.1.6 Standardmodell 6.2.1.7 Kommissionsverkauf von Fremdprodukten 6.2.1.8 Begleitung von Drittemissionen 6.3 Der Entwicklungs- und Geschäftsprozess Strukturierter Produkte 6.3.1 Bedarfserkennung und Ideenentwicklung 6.3.1.1 Unseriöse Produktgestaltung 6.3.1.2 Bewertung im Rahmen der möglichen Geschäftsmodelle 6.3.2 Rechtliche Fragen 6.3.2.1 Die Prospekterstellung 6.3.2.1.1 Pflicht zur Prospekterstellung 6.3.2.1.2 Prospektinhalt 6.3.2.1.3 Prospektprüfung und Veröffentlichung 6.3.2.1.4 Bewertung im Rahmen der möglichen Geschäftsmodelle 6.3.2.2 Zivilrechtliche Ausgestaltung 6.3.2.2.1 Prospekthaftung 6.3.2.2.1.1 Spezialgesetzliche Prospekthaftung 6.3.2.2.1.2 Bürgerlich-rechtliche Prospekthaftung 6.3.2.2.1.3 Der Prospektbegriff im Sinne der Prospekthaftung 6.3.2.2.1.4 Fehlerhafte Prospekte 6.3.2.2.1.5 Anspruchsberechtigte und Ersatzanspruch 6.3.2.2.2 Inhaltliche Prospektausgestaltung 6.3.2.2.2.1 Allgemeine Informationen 6.3.2.2.2.2 Emittenteninformationen 6.3.2.2.2.3 Risikoinformationen 6.3.2.2.2.4 Besteuerung 6.3.2.2.2.5 Zertifikats- oder Anleihebedingungen 6.3.2.2.3 Bewertung im Rahmen der möglichen Geschäftsmodelle 6.3.2.3 Lizenzfragen 6.3.2.4 Steuerliche Fragen 6.3.2.5 Beratungsfragen 6.3.2.6 Sparkassenrechtliche Besonderheiten 6.3.2.6.1 Das Regionalprinzip 6.3.2.6.2 Zulässige Geschäfte 6.3.2.6.3 Beurteilung der sparkassenrechtlichen Besonderheiten 6.3.2.7 Zusammenfassende Beurteilung der rechtlichen Anforderungen 6.3.3 Die Mindestanforderungen an das Betreiben von Handelsgeschäften 6.3.3.1 Anwendungsbereich: 6.3.3.2 Allgemeine Anforderungen 6.3.3.2.1 Verantwortung der Geschäftsleitung 6.3.3.2.2 Festlegung von Rahmenbedingungen 6.3.3.2.3 Testphasen 6.3.3.2.3.1 Testphase 6.3.3.2.3.2 Abschluss der Testphase und Aufnahme des Handels 6.3.3.2.4 Qualifikation der Mitarbeiter 6.3.3.2.5 Marktgerechtigkeit 6.3.3.3 Risiko-Controlling und -Management 6.3.3.4 Funktionstrennung 6.3.4 Behandlung von Eigenemissionen im Grundsatz I 6.3.4.1 Ermittlung der gewichteten Risikoaktiva 6.3.4.1.1 Bilanzaktiva 6.3.4.1.2 Traditionelle außerbilanzielle Geschäfte 6.3.4.1.3 Derivative Geschäfte 6.3.4.1.4 Laufzeitmethode 6.3.4.1.5 Netting 6.3.4.1.6 Adressengewichtung 6.3.4.1.7 Fremdwährungsrisiken 6.3.4.1.8 Positionen des Handelsbuchs 6.3.4.1.8.1 Bildung von Nettopositionen 6.3.4.1.8.2 Risiken aus der Zinsnettoposition 6.3.4.1.8.3 Risiken aus der Aktiennettoposition 6.3.4.1.8.4 Risiken aus Adressausfallpositionen 6.3.4.2 Bewertung der Emissions- und Sicherungsverfahren 6.3.4.2.1 Die Absicherung mittels vollständigem Hedgeeinkauf 6.3.4.2.2 Die Absicherung mittels Einkauf der derivativen Komponenten 6.3.4.2.3 Die Absicherung mit kompletter Hedgedarstellung 6.3.4.3 Änderungen durch die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung 6.3.5 Eigenemissionen im Kontext des KWG 6.3.5.1 Der Kreditbegriff im Rahmen der Großkreditvorschriften 6.3.5.2 Die Anrechnung der Kredite im Rahmen der Großkreditvorschriften 6.3.5.2.1 Nichthandelsbuchinstitute 6.3.5.2.2 Handelsbuchinstitute 6.3.5.3 Bewertung der Emissions- und Sicherungsverfahren 6.3.6 Bilanzierungsfragen 6.3.6.1 Bilanzierung eines emittierten Produkts 6.3.6.1.1 Bilanzpositionen 6.3.6.1.2 Wertansätze 6.3.6.2 Bilanzierung der Sicherungsgeschäfte 6.3.6.2.1 Die Bilanzierung Strukturierter Produkte auf der Aktivseite 6.3.6.2.2 Die Bilanzierung derivativer Sicherungsgeschäfte 6.3.6.2.2.1 Die bilanzielle Behandlung von Optionen 6.3.6.2.2.2 Die bilanzielle Behandlung von Futures 6.3.6.3 Die Zusammenfassung in Bewertungseinheiten 6.3.6.3.1 Die bilanzielle Behandlung von Microhedges 6.3.6.3.2 Die bilanzielle Behandlung von Portfoliohedges 6.3.6.4 Die Emissions- und Sicherungsverfahren in der bilanziellen Darstellung 6.3.6.4.1 Fremdemissionen 6.3.6.4.2 Eigenemissionen 6.3.6.4.2.1 Die Absicherung Mittels vollständigem Hedgeeinkauf 6.3.6.4.3 Die Absicherung mittels Einkaufs der derivativen Komponenten 6.3.6.4.3.1 Bilanzierung eines Garantiezertifikats 6.3.6.4.3.2 Bilanzierung einer Aktienanleihe 6.3.6.4.3.3 Bilanzierung einer Indexanleihe 6.3.6.4.3.4 Die Absicherung mittels kompletter Hedgedarstellung 6.3.7 Preisstellung, Handel, und Sicherung 6.3.7.1 Vollständiger Hedgeeinkauf 6.3.7.2 Einkauf der derivativen Komponenten 6.3.7.3 Eigene Hedgedarstellung 6.3.8 Marketing 6.3.8.1 Kommunikationspolitik 6.3.8.1.1 Produkt- und Imagewerbung in verschiedenen Medien 6.3.8.1.2 Internet 6.3.8.1.3 Eigene Anlegerjournale 6.3.8.1.4 Unabhängige Anlegerjournale 6.3.8.1.5 Werbeprospekte 6.3.8.1.6 Seminare / Anlegeraufklärung 6.3.8.2 Distributionspolitik 6.3.8.2.1 Sparkassen 6.3.8.2.2 Große Emittenten 6.3.9 Abwicklungsplattformen und Börseneinführung 6.3.10 Die Wahl des Emissionsverfahrens bei Eigenemissionen 6.4 Die Emissionsentscheidung 6.4.1 Die grundsätzliche Entscheidungssituation 6.4.1.1 Effekte auf die Einnahmen 6.4.1.2 Effekte auf die Ausgaben 6.4.1.2.1 Skaleneffekte 6.4.1.2.2 Komplexitätseffekte 6.4.2 Exemplarische Lösung einer Emissionsentscheidung 6.4.3 Optimaler Komplexitätsgrad 6.4.4 Einfluss des Wegfalls der Gewährträgerhaftung 6.4.5 Optimale Strategische Positionierung 6.4.5.1 Musterstrategie für eine Sparkasse 6.4.5.1.1 Beispiele für Basisprodukte mit Potenzial für Daueremissionen - Rentenorientierte Emissionen 6.4.5.1.2 Beispiele für Basisprodukte mit Potenzial für Daueremissionen - Aktienorientierte Emissionen 6.4.6 Die Zusammenarbeit zwischen Landesbanken und Sparkassen 7 Empirische Untersuchung bei Sparkassen 7.1 Angaben zur Datenermittlung 7.2 Zusammenfassende Daten zu den Instituten 7.3 Allgemeine Aussagen zu Strukturierten Produkten und Zertifikaten 7.4 Fragen zum Fremdvertrieb Strukturierter Produkte 7.5 Fragen zum Emissionsprozess 7.5.1 Institute ohne Emissionsprozess 7.5.2 Institute mit Emissionsprozess 7.6 Die Entscheidung für oder gegen einen eigenen Emissionsprozess 7.6.1 Vergleiche zwischen Emissions- und Nicht- Emissionsinstituten 7.6.2 Überlegungen bezüglich potenzieller Emissionsinstitute 7.6.3 Vergleich mit den theoretisch abgeleiteten Erkenntnissen 8 Fazit 9 Anhänge 9.1 Anhang A - Indexorientierung vs. aktiv gemanagte Investmentfonds 9.1.1 Aktives oder passives Management ? 9.1.2 Anlageverhalten und passives Management 9.1.2.1 Overconfidence 9.1.2.2 Selektive Informationsaufnahme 9.1.2.3 Gewinner verkaufen, Verlierer behalten 9.2 Anhang B - Ergebnisaufspaltung in der Sparkassenorganisation 9.3 Anhang C - Details für das Optimierungsbeispiel 9.4 Anhang D - Optionspreismodelle 9.4.1 Bewertung aktienmarktorientierter Optionen 9.4.1.1 Grundlegende statistische Prozesse 9.4.1.2 Die Optionsbewertung nach Black Scholes 9.4.1.2.1 Preisbestimmung 9.4.1.2.2 Sensitivitäten 9.4.1.2.2.1 Delta 9.4.1.2.2.2 Gamma 9.4.1.2.2.3 Theta 9.4.1.2.2.4 Vega 9.4.1.2.2.5 Rho 9.4.1.2.2.6 Europäische Optionen mit Dividenden 9.4.1.2.2.7 Amerikanische Optionen mit Dividenden 9.4.1.2.2.8 Weitere Varianten des Black Scholes Modells 9.4.1.3 Die Bewertung exotischer Optionen 9.4.1.3.1 Forward Start Optionen 9.4.1.3.2 Compound Optionen 9.4.1.3.3 Barrier Optionen 9.4.1.3.3.1 Calls 9.4.1.3.3.2 Puts 9.4.1.3.4 Binäroptionen 9.4.1.3.5 Lookback Optionen 9.4.1.3.6 Asiatische Optionen 9.4.1.3.7 Austauschoptionen 9.4.2 Die Bewertung von Optionen auf Zinstitel 9.4.2.1 Die Bewertung zinsabhängiger Optionen nach Black 9.4.2.2 Die Bewertung zinsabhängiger Optionen nach Hull und White 9.4.3 Die Bewertung von Optionen mittels Binomialbäumen 9.4.4 Die Bewertung von Optionen mittels Monte- Carlo-Simulation 9.5 Anhang E - Steuerliche Behandlung 9.5.1 Einkünfte aus Kapitalvermögen 9.5.2 Sonstige Einkünfte 9.5.3 Exemplarische Darstellung einiger Strukturierter Produkte und Zertifikate 9.5.3.1 Aktienanleihen 9.5.3.2 Diskontzertifikate 9.5.3.3 Garantiezertifikate 9.5.3.4 Produkte ohne Kapitalgarantie 9.5.3.5 Kapitalgarantie und Steuerfreiheit - Diskussion eines Emissionsbeispiels 9.5.4 Bewertung 9.6 Anhang F - Grundlagen der Beratungs- und Informationspflichten im Rahmen der Anlageberatung 9.6.1 Die zivilrechtlichen Beratungspflichten 9.6.2 Regelungen für Finanztermingeschäfte 9.6.3 Verhaltensregeln im Rahmen des Wertpapierhandelsgesetzes 9.6.3.1 Informationen vor der Erbringen der Wertpapierdienstleistung 9.6.3.2 Inhalt der Aufklärung 9.6.3.3 Aufbau und Gestaltung der Kundenaufklärung 9.6.3.4 Aufklärung zu Derivaten und Optionsscheinen sowie Teilen der Strukturierten Produkte und Zertifikate 9.6.3.5 Aufklärung zu sonstigen Anlageformen 9.6.4 Die Einordnung ausgewählter Produkte im Rahmen des WpHG 9.6.4.1 Aktienanleihen und Diskontzertifikate 9.6.4.1.1 Das Urteil des BGH zu Aktienanleihen 9.6.4.2 Produkte mit Kapitalgarantie 9.6.4.3 Futurezertifikate und Hebelzertifikate 9.6.4.4 Kick Start und Sprint Zertifikate 9.6.4.5 Protected Range oder Smart Zertifikate 9.6.4.6 Indexzertifikate 9.6.4.7 Zusammenfassung 9.7 Anhang G - Maximierungskalkül im Modell von Starks (1987) 9.7.1 Symmetrischer Entlohungskontrakt in Bezug auf die Risikoentscheidung 9.7.2 Bonuskontrakt in Bezug auf die Risikoentscheidung 10 Literaturverzeichnis